Customizing

Customizing bezeichnet die individuelle Anpassung einer Standardlösung an spezifische Kundenanforderungen.

Definition und Einordnung

Customizing bezeichnet die gezielte Anpassung einer Standardsoftware an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens. Im Unterschied zur vollständigen Neuentwicklung einer Individualsoftware basiert Customizing auf einer bestehenden Lösung, die durch Konfiguration, Parametrisierung oder funktionale Erweiterung so verändert wird, dass sie organisatorische Strukturen, Geschäftsprozesse und branchenspezifische Besonderheiten adäquat abbildet.

Standardsoftware wird typischerweise für einen breiten Anwenderkreis konzipiert und deckt allgemeine Anforderungen ab. In der betrieblichen Praxis variieren Prozesse, Verantwortlichkeiten, Reporting-Anforderungen und Integrationsbedarfe jedoch erheblich. Customizing bildet daher die Schnittstelle zwischen allgemeingültiger Softwarearchitektur und individueller Unternehmensrealität. Ziel ist es, Funktionsumfang und Systemlogik so auszurichten, dass sie interne Abläufe präzise unterstützen, ohne den Kern der Anwendung grundlegend zu verändern.

Dabei ist Customizing nicht mit einer Modifikation des Quellcodes gleichzusetzen. Während Modifikationen in die Programmstruktur eingreifen, erfolgt Customizing in der Regel innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Anpassungsmechanismen. Diese Differenzierung ist insbesondere im Hinblick auf Wartbarkeit, Updatefähigkeit und langfristige Systemstabilität von Bedeutung.

 

Abgrenzung von Standardsoftware, Customizing, Modifikation und Individualsoftware

Begriff Ziel Typische Umsetzung Relevante Implikationen
Standardsoftware Breite Nutzbarkeit für viele Unternehmen Vorgegebene Funktionen, Best Practice schnell einsetzbar, aber selten vollständig passgenau
Customizing Anpassung der Standardsoftware an Unternehmensanforderungen Parameter, Konfiguration, Module, Oberfläche, Formulare, Rollen/Rechte, Schnittstellen guter Kompromiss zwischen Standard und Individualität; Updatefähigkeit muss mitgedacht werden
Modifikation Funktionale Änderungen durch Eingriffe in den Code Quellcode-Änderungen potenziell kritisch für Wartung, Updates und langfristige Stabilität
Individualsoftware Vollständige Passgenauigkeit Neuentwicklung hoher Zeit- und Kostenaufwand, stärkeres Projektrisiko

 

Formen und Mechanismen des Customizing

Customizing ist kein singulärer Vorgang, sondern ein Bündel von Anpassungsmaßnahmen. In der Praxis werden mehrere Mechanismen kombiniert; der Grad der Individualisierung hängt von den Anforderungen des Unternehmens und der Architektur der Software ab. Die nachfolgende Grafik zeigt den Grad der Individualisierung – von Standardsoftware, über Customizing und Modifikationen bis hin zu Individualsoftware.

Customizing Grad der Individualisierung

 

Typische Customizing-Bereiche

  • Parametrisierung: Setzen systemseitig vorgesehener Einstellungen, z. B. für Statuslogiken, Belegarten oder Prozessvarianten.
  • Modul- und Funktionskonfiguration: Auswahl und Kombination relevanter Funktionsbereiche (z. B. Vertrieb, Einkauf, Finanzen, Lager).
  • Benutzeroberfläche und Dashboards: Rollenbasierte Ansichten, KPI-Darstellungen, Reduktion irrelevanter Funktionen.
  • Formulare und Dokumente: Layouts für Angebote, Rechnungen, Lieferscheine, Berichte und Auswertungen.
  • Rollen und Berechtigungen: Zugriff auf Daten, Prozesse und Funktionen nach Verantwortlichkeit.
  • Schnittstellen und Integrationen: Anbindung von Drittsystemen für konsistente Datenflüsse und weniger Medienbrüche.
  • Länderspezifische Einstellungen: Sprache, Währung und länderspezifische Vorgaben.

In komplexeren Szenarien wird Customizing durch ergänzende Entwicklungen erweitert, beispielsweise wenn zusätzliche Funktionen benötigt werden, die innerhalb der vorgesehenen Anpassungsoptionen nicht darstellbar sind. Solche Erweiterungen sind stets im Kontext von Wartbarkeit und Updatefähigkeit zu bewerten.

 

Zeitliche Einordnung im Software-Lebenszyklus

Customizing begleitet den gesamten Lebenszyklus einer Softwarelösung. Bereits in der Einführungsphase werden grundlegende Einstellungen vorgenommen, um Organisationsstruktur und Kernprozesse korrekt abzubilden. Nach dem Go-live wird Customizing typischerweise fortgeführt, da sich Unternehmen organisatorisch verändern, neue Anforderungen entstehen oder Workflows optimiert werden. Typische Zeitpunkte sind:

  • Vor und während der Implementierung: Grundstruktur, Stammdaten, Prozessgrundlagen, Rollenmodell.
  • Im laufenden Betrieb: Anpassungen durch Wachstum, Umstrukturierungen, Optimierungen, neue Rollen.
  • Bei Migration/Wechsel: Übernahme von Konfigurationen, Datenaufbereitung, Anpassung von Schnittstellen.

 

Organisatorische Verantwortung und Umsetzung

Je nach Umfang können Customizing-Maßnahmen intern oder extern umgesetzt werden. Kleinere Anpassungen (z. B. Parameter, Oberflächen, Dokumentvorlagen) lassen sich häufig durch geschulte Key User oder interne Administratoren verantworten. Umfangreiche Anpassungen, insbesondere bei komplexen Prozessmodellen oder Integrationen, erfordern häufig Unterstützung durch Anbieter, Implementierungspartner oder spezialisierte Dienstleister. Das Rollenmodell enthält in der Praxis meist:

Beteiligte Typische Aufgaben im Customizing Voraussetzungen
Key User / Fachbereich Anforderungen definieren, Tests, Abnahme, kleinere Anpassungen Prozesswissen, Systemgrundkenntnis
IT / Administration Rollen/Rechte, Schnittstellenkoordination, Datenqualität technisches Verständnis, Governance
Anbieter / Implementierungspartner komplexe Konfigurationen, Integrationen, Projektmethodik Produktkenntnis, Best Practices
Externe Spezialisten besondere Integrationen, Erweiterungen, komplexe Anpassungen Spezial-Know-how, Dokumentationsdisziplin

Strategisch sinnvoll ist ein geregelter Prozess, der Anpassungen priorisiert, dokumentiert und testet. Dadurch wird verhindert, dass das System über die Zeit inkonsistent wird oder Anpassungen unbeabsichtigte Nebenwirkungen erzeugen.

 

Vorteile und Potenziale von Customizing

Customizing verbindet die Stabilität und Weiterentwicklung einer Standardsoftware mit der Möglichkeit, unternehmensspezifische Anforderungen abzubilden. Richtig umgesetzt führt es zu höherer Prozesspassung, weniger Reibungsverlusten und einer besseren Datenkonsistenz. Rollenbasierte Oberflächen und klare Berechtigungskonzepte erhöhen zudem die Effizienz der Anwenderarbeit und reduzieren Fehlerquellen. Typische Nutzenwirkungen sind:

  • Prozesspassung: Abläufe werden realitätsnah abgebildet, ohne Workarounds.
  • Effizienz: weniger redundante Eingaben, klarere Zuständigkeiten.
  • Akzeptanz: Benutzer arbeiten in passenden Ansichten mit relevanten Funktionen.
  • Skalierbarkeit: Erweiterungen bei Wachstum über Module, Parameter und Integrationen.
  • Zukunftsfähigkeit: Anpassbarkeit an neue Rahmenbedingungen und Anforderungen.

 

Risiken, Grenzen und Bewertungskriterien

Customizing ermöglicht eine Erhöhung der Passgenauigkeit, kann jedoch die Komplexität steigern. Ein zentrales Bewertungskriterium ist die Updatefähigkeit: Anpassungen sollten so gestaltet sein, dass Updates ohne unverhältnismäßigen Zusatzaufwand eingespielt werden können. Je tiefer Anpassungen in Systemlogik und Integrationen reichen, desto wichtiger werden Tests, Dokumentation und klare Verantwortlichkeiten.

Risiko Typische Ursache Sinnvolle Gegenmaßnahme
Sinkende Updatefähigkeit tiefgreifende Anpassungen, unklare Abhängigkeiten Anpassungen bevorzugt innerhalb standardisierter Mechanismen; Testkonzept
Steigende Systemkomplexität zu viele Einzelanpassungen ohne Governance Priorisierung, Änderungsprozess, Dokumentation, regelmäßige Reviews
Hoher Wartungsaufwand fehlende Standards, unklare Zuständigkeiten Rollenmodell, Verantwortlichkeiten, technische und fachliche Dokumentation
Wirtschaftliche Ineffizienz Anpassung ohne klaren Mehrwert Nutzen-/Aufwandsbewertung, Alternativen prüfen (Prozess vs. Anpassung)

Zusätzlich ist zu prüfen, ob Anforderungen tatsächlich softwareseitig abgebildet werden müssen oder ob organisatorische Standardisierung sinnvoller ist. In manchen Fällen ist eine Anpassung des Prozesses an bewährte Standardlogiken ökonomisch vorteilhafter als eine weitgehende Individualisierung.

 

Praxisbeispiel: Customizing in einem mittelständischen Unternehmen

Ein mittelständisches Handelsunternehmen implementiert ein ERP-System zur Abbildung von Vertrieb, Einkauf und Finanzbuchhaltung. In der Einführungsphase wird die Organisationsstruktur mit mehreren Standorten hinterlegt und ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept aufgebaut. Anschließend werden Verkaufsprozesse parametrisiert, sodass Genehmigungsstufen und Rabattlogiken den internen Richtlinien entsprechen. Die Benutzeroberflächen werden rollenbasiert konfiguriert: Vertrieb erhält einen fokussierten Zugriff auf Kunden- und Angebotsdaten, die Finanzabteilung auf buchhalterische Workflows. Ergänzend wird eine Schnittstelle zu einem externen Logistikdienstleister eingerichtet, um Versandinformationen automatisiert auszutauschen.

Maßnahmen im Beispiel

  • Abbildung der Standortstruktur und Verantwortlichkeiten
  • Parametrisierung von Rabatt- und Genehmigungslogiken
  • Rollenbasierte Oberflächen- und Funktionszuordnung
  • Integration einer Logistik-Schnittstelle
  • Fortlaufende Anpassung bei Wachstum (weitere Rollen, zusätzliche Funktionen)

Dieses Szenario verdeutlicht Customizing als kontinuierlichen Anpassungsprozess: Die Software entwickelt sich parallel zur Organisation weiter, ohne dass eine vollständige Neuentwicklung erforderlich ist.

 

Zusammenfassung

Customizing ist die systematische Anpassung von Standardsoftware an unternehmensspezifische Anforderungen. Es umfasst insbesondere Parametrisierung, Konfiguration und modulare Erweiterungen, Rollen- und Berechtigungskonzepte, Oberflächen- und Dokumentanpassungen sowie Integrationen externer Systeme. Der Nutzen liegt in höherer Prozesspassung, Effizienz und Skalierbarkeit. Gleichzeitig erfordern umfangreiche Anpassungen ein strukturiertes Vorgehen, damit Updatefähigkeit, Wartbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit langfristig gewährleistet bleiben.

 

FAQ: Häufige Fragen zu Customizing

Was bedeutet Customizing im Zusammenhang mit ERP-Software?

Customizing beschreibt im Zusammenhang mit ERP-Software die Anpassung an die Bedürfnisse eines Unternehmens, ohne Direktänderungen am Quellcode vorzunehmen. Es handelt sich meist um das Konfigurieren vordefinierter Einstellungen und Organisationsstrukturen, um Geschäftsprozesse abzubilden. Dadurch bleiben Updates und Support des Herstellers einfacher möglich. Customizing kommt oft vor, bevor individuelle Entwicklungen oder Eigenentwicklungen in Betracht gezogen werden.

 

Welche verschiedenen Arten von Customizing gibt es?

Beim Customizing unterscheidet man verschiedene Arten wie Parametrierung, Nutzung von UserExits und Erweiterungen durch kundeneigene Erweiterungen. Die Form der Anpassung reicht von einfachen Einstellungsänderungen bis zu komplexen Schnittstellen und Logiken. Je nach Branche zugeschnittenen Anforderungen können unterschiedliche Herangehensweisen erforderlich sein. Direkte Änderungen in den Standardcode werden dabei meist vermieden, um späteren Programmieraufwand zu minimieren.

 

Wie hilft Customizing, Anforderungen des Unternehmens anzupassen?

Customizing ermöglicht es, Geschäftsanforderungen und individuelle Anforderungen durch Konfiguration abzubilden, sodass die Software die Prozesse des Unternehmens unterstützt. Durch Anpassung von Organisationsstrukturen und Workflows lassen sich die individuellen Bedürfnisse und die Anforderungen des Unternehmens anzupassen ohne kompletten Neubau. Dadurch bleiben Standardfunktionen erhalten und die Lösung ist leichter wartbar. Bei komplexen Fällen sind ergänzende individuelle Entwicklungen möglich.

 

Wann sind individuelle Entwicklungen oder Eigenentwicklungen sinnvoll?

Individuelle Entwicklungen sind sinnvoll, wenn vordefinierte Optionen und UserExits nicht ausreichen, um spezifische Logiken oder branchenspezifische Anforderungen abzubilden. Solche kundeneigenen Erweiterungen erfordern höheren Programmieraufwand und oft Programmierkenntnisse im jeweiligen Entwicklungssystem. Man sollte abwägen, ob der Nutzen die langfristigen Kosten für Updates und Support rechtfertigt. Viele Unternehmen kombinieren Customizing und gezielte individuelle Anpassungen.

 

Was sind User-Exits und wie werden sie beim Customizing verwendet?

User-Exits sind definierte Erweiterungspunkte in der Standardsoftware, an denen kundeneigener Code eingehängt werden kann, ohne den Standardcode direkt zu verändern. Sie erlauben das Einfügen von zusätzlichen Prüfungen oder Logiken dort, wo die vordefinierten Abläufe nicht ausreichen. Dadurch bleiben Updates und Support einfacher, weil der Standardcode unberührt bleibt. User-Exits erfordern dennoch Programmierkenntnisse und sauberes Change-Management.

 

Welche Rolle spielt das Entwicklungssystem beim Customizing und bei individuellen Anpassungen?

Das Entwicklungssystem ist die Umgebung, in der Customizing-Änderungen und individuelle Entwicklungen angelegt und getestet werden, bevor sie produktiv geschaltet werden. Es stellt sicher, dass Änderungen versioniert und transportiert werden können, um Stabilität im Produktivsystem zu gewährleisten. Ohne ein korrektes Entwicklungssystem steigt das Risiko von Inkonsistenzen und Fehlern bei Updates. Außerdem erleichtert es die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Fachbereichen.

 

Wie beeinflusst Customizing Updates und Support der ERP-Software?

Je mehr kundeneigene Anpassungen und individuelle Entwicklungen vorhanden sind, desto komplexer werden Updates und der Support, weil Änderungen geprüft und möglicherweise angepasst werden müssen. Wenn Anpassungen vordefiniert und sauber über User-Exits implementiert sind, reduziert das den Aufwand bei Upgrades. Direkte Änderungen am Standardcode erschweren hingegen die Übernahme neuer Releases erheblich. Deshalb wird empfohlen, Änderungen vorzugsweise durch Customizing und Erweiterungen umzusetzen.

 

Kann Customizing direkt im Standardcode durchgeführt werden?

Technisch ist es möglich, Anpassungen direkt in den Standardcode zu machen, doch das wird in der Praxis selten empfohlen. Direkt in den Standardcode eingegriffene Änderungen erhöhen den Programmieraufwand bei Upgrades und machen Support durch den Hersteller schwieriger. Stattdessen sollte man nach vordefinierten Erweiterungspunkten und Konfigurationsmöglichkeiten suchen. Customizing zielt genau darauf ab, solche direkten Änderungen zu vermeiden und dennoch individuell angepasst zu arbeiten.

 

Wie kann Customizing die Materialwirtschaft in einem Unternehmen unterstützen?

Im Bereich Materialwirtschaft kann Customizing dazu genutzt werden, Lagerprozesse, Bestandsführung und Beschaffungslogiken an die spezifischen Geschäftsprozesse anzupassen. Durch Parametrierung und gezielte Erweiterungen lassen sich Workflows effizienter gestalten und branchenspezifische Anforderungen abbilden. Auch Schnittstellen zu Lieferanten und Produktionssystemen können kundeneigen implementiert werden. So wird das ERP-System besser auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet. Personalisierung sorgt dafür, dass Anwenderoberflächen, Reports und Prozesse auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten werden, was Akzeptanz und Effizienz erhöht. Individuell angepasstes Customizing ermöglicht es, spezifische Geschäftsanforderungen abzubilden, ohne das Basissystem unnötig zu belasten. Das Ergebnis ist oft eine bessere Unterstützung für tägliche Arbeitsabläufe und weniger manuelle Nacharbeit. Gleichzeitig sollte das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen laufend geprüft werden.

 

Ist Customizing in Cloud-ERP-Systemen möglich und anders zu handhaben?

Auch in Cloud-ERP-Lösungen ist Customizing möglich, jedoch oft stärker eingeschränkt durch standardisierte Plattformen und Updatezyklen des Anbieters. Erweiterungen erfolgen häufig über Konfiguration, APIs oder erlaubte Erweiterungsframeworks statt durch direkten Zugriff auf Quellcode. Das reduziert den Programmieraufwand für eigene Anpassungen, erfordert aber Planung im Hinblick auf Updates und Support. Unternehmen profitieren durch geringere Betriebskosten, müssen aber auf die angebotenen Anpassungsmechanismen achten.

 

Wie viel Programmierkenntnisse sind für Customizing erforderlich?

Für viele Customizing-Aufgaben genügen fachliche Kenntnisse über Geschäftsprozesse und das System; Programmierkenntnisse werden vor allem für UserExits und individuelle Entwicklungen benötigt. Die meisten Standardanpassungen lassen sich durch Konfiguration umsetzen, während kundeneigene Logiken Programmieraufwand erfordern. Daher arbeiten Fachberater oft mit Entwicklern zusammen, um die Anforderungen optimal umzusetzen. Eine klare Trennung zwischen Parametrierung und Entwicklung hilft, Aufwand und Kosten zu steuern.

 

Wie passt Customizing ERP-Software an die Anforderungen verschiedener Branchen an?

Customizing ermöglicht es, ERP-Software branchenspezifisch zu konfigurieren, etwa für Handel, Produktion oder Dienstleister, sodass Geschäftsprozesse und Logiken berücksichtigt werden. Durch modulare Einstellungen und zusätzliche kundeneigene Erweiterungen lassen sich Besonderheiten der jeweiligen Branche abbilden. So werden Standardfunktionen ergänzt, ohne das System unnötig zu verkomplizieren. Unternehmen erhalten damit eine Lösung, die sowohl standardisiert als auch branchenspezifisch einsetzbar ist.

 

Welche Rolle spielen vordefinierte Einstellungen gegenüber kundeneigenen Anpassungen?

Vordefinierte Einstellungen sind die erste und meist kostengünstigste Form der Anpassung, da sie ohne Programmieraufwand vorhandene Optionen nutzen. Kundeneigene Anpassungen kommen ins Spiel, wenn die vordefinierten Möglichkeiten nicht ausreichen, um spezielle Geschäftsanforderungen oder Logiken abzudecken. Die Kombination beider Ansätze minimiert Programmieraufwand und sichert gleichzeitig die Erfüllung individueller Anforderungen. Langfristig erleichtert dies auch Updates und Support durch den Hersteller.


 

 

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